Vier U13-Fahrer des 1. RC Jena traten vom 8.-10.5.2026 bei der Ostthüringentour rund um Gera an, bei der in 3 Tagen 4 Wettkämpfe bei bestem Radfahrwetter zu bewältigen waren. Gestartet wurde am Freitag mit einem kurzen Kriterium. Am Samstag stand vormittags ein Geschicklichkeitsfahren auf dem Plan, bevor es nachmittags auf ein 16km langes Rundstreckenrennen ging. Die Königsetappe wartete am Sonntag mit 4 Anstiegen über je 50 Höhenmeter auf insgesamt ca. 16km auf. Dazwischen fand sich genügend Zeit für einen Plausch zwischen den Mitstreitern, die sich von den gemeinsamen Trainingslagern oder anderen Wettbewerben kennen. Dank der Nähe zur Heimat kamen auch viele Eltern zum Anfeuern an die Strecke – die anderen hatten Gelegenheit, die Rennen im Livestream zu verfolgen.

Die Ostthüringentour hat sich dank ihrer hervorragenden Organisation einen sehr guten Ruf in ganz Deutschland erarbeitet. So verwundert es nicht, dass alleine in der U13 125 Jungs und 33 Mädchen am Start waren. Ähnlich viele Teilnehmer konnten bei der U11 und U15 weiblich verzeichnet werden. Für die angetretenen Sportler des 1. RC Jena sind so große Fahrerfelder Neuland, schließlich hat niemand von ihnen mehr als 13 Monate Rennerfahrung. So gab es für die Betreuer Björn, Johanna und Ronny jede Menge zu erklären. Die engen Verhältnisse im Fahrerlager zwangen alle zum Warmfahren auf der Rolle – eine prima Gleichgewichtsübung. Auch die Aufstellung am Vor-Start und das Position-Halten bis zur Startlinie kann bei den kurzen Rennen das Ergebnis entscheidend beeinflussen. Besonders kritisch ist das Bewegen und Position-Halten im Feld, auch in den Kurven und bei kleineren Rempeleien. Wem es gelingt vorne mitzufahren, reduziert das Sturzrisiko, braucht beim Antreten nach den Kurven weniger Kraft, spart sich das Zufahren eventueller Lücken und positioniert sich gut für den Sprint. Diese Erfahrungen kann man nur in großen Wettkämpfen sammeln – entsprechend hatten alle Spaß dabei und ließen sich von kleineren und größeren Rückschlägen nicht die gute Laune verderben.

Wobei wir festhalten können, dass es eigentlich keine größeren Rückschläge gab: alle vier beendeten erfolgreich die vier Rennen und erreichten sturzfrei das große Ziel in Münchenbernsdorf. Franz Rieger, Tamino Richwald und Laura Wenderoth verzeichneten sogar ihre besten Einzelergebnisse am letzten Tag. Während Laura in den ersten 3 Wettbewerben nicht zu Höchstleistung auflief, erreichte sie im 4. Rennen das Ziel in der 12-köpfigen Spitzengruppe und wurde 11. Die Vereinswertung im Geschicklichkeitsfahren gewann wiederum Tadeus Gerbach. Alle Sportler sammelten außerdem wertvolle Punkte für den SV Cup (Thüringer Nachwuchs-Cup).

Tadeus konzentriert vor der Übersetzungskorntrolle
U13 Team mit Trainer
Tamino beim Geschicklichkeitsfahren
Franz beim Geschicklichkeitsfahren