Es ist die Anerkennung für ein außergewöhnliches Lebenswerk im Dienste des Thüringer Radsports: Im feierlichen Rahmen des Verbandstages wurde der Jenaer Rüdiger Strosche mit der Goldenen Ehrenplakette des Thüringer Radsport-Verbandes (TRV) ausgezeichnet. Diese höchste Würdigung des Verbandes ist ein Zeichen des Dankes für ein Engagement, das weit über das gewöhnliche Maß hinausgeht.
Eine Ära im Zeichen des Fairplay
Wer im Thüringer Radsport an Regeln, Zeitmessung und sportliche Fairness denkt, kommt an dem Namen Rüdiger Strosche nicht vorbei. Seine beeindruckende Laufbahn begann bereits im Jahr 1979, seitdem er ununterbrochen als Kampfrichter tätig ist. Über ein Vierteljahrhundert prägte er zudem als Kampfrichter-Obmann das Gesicht des Verbandes.
Mit dem Ende des vergangenen Jahres gab Strosche dieses verantwortungsvolle Amt nun in die Hände eines Nachfolgers ab. Doch auch wenn er die Leitung des Kampfrichterwesens übergeben hat, bleibt er der Sportart eng verbunden: Dem Thüringer Radsport-Verband und dem 1. Radclub Jena bleibt er weiterhin als aktiver Kampfrichter erhalten und wird auch künftig mit seiner enormen Erfahrung an den Rennstrecken präsent sein.
Würdigung durch die Landesregierung
Die Verleihung der Goldenen Ehrenplakette unterstreicht die enorme Bedeutung des Ehrenamts für den Freistaat. Die Auszeichnung wurde durch zwei maßgebliche Persönlichkeiten des Thüringer Sports vorgenommen:
- David Möller, Staatssekretär für Sport und Ehrenamt in der Thüringer Staatskanzlei.
- Ralf Ulitzsch, Präsident des Thüringer Radsport-Verbandes.
Staatssekretär Möller, selbst als Rennrodler Weltmeister und Olympiamedaillen-Gewinner, hob hervor, dass Persönlichkeiten wie Rüdiger Strosche das Fundament des Sports bilden, da sie durch ihre verlässliche Arbeit im Hintergrund den Wettkampfbetrieb über Jahrzehnte erst ermöglicht haben.
Fachkompetenz und Leidenschaft
TRV-Präsident Ralf Ulitzsch würdigte den Geehrten für seine prägende Arbeit seit 1979. Strosche habe das Kampfrichterwesen nicht nur verwaltet, sondern aktiv gestaltet. Besonders seine Fähigkeit, auch in hektischen Zielsprints die Ruhe zu bewahren und stets im Sinne des Sports zu entscheiden, zeichne den erfahrenen Jenaer aus. Dass er dem Verband auch nach der Übergabe seines Amtes als aktiver Kampfrichter treu bleibt, wird als wertvolles Signal für die Kontinuität im Thüringer Radsport gewertet.
Der Thüringer Radsport-Verband drückt mit dieser Auszeichnung seinen tiefen Respekt für die Lebensleistung von Rüdiger Strosche aus und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit am Streckenrand.
Der 1. Radclub Jena gratuliert Rüdiger recht herzlich zu dieser hochverdienten Auszeichnung.
